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Ausrüstung
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| Soweit verfügbar,
empfehlen wir dringend, ein Mobiltelefon dabei zu haben, denn man kann über
weite Strecken sehr einsam sein. Das Wetter hält nicht selten Überraschungen
bereit (schwere Gewitter, Kälteeinbrüche); daher sollte auch regelmäßig
der Wetterbericht verfolgt werden. Das Gelände ist oft unübersichtlich, unwirtlich und nicht selten gefährlich. Fußmärsche sollten daher gut vorbereitet sein, und es empfielt sich unbedingt, vor längeren Wanderungen die nächste Ranger-Station zu unterrichten. Ein GPS ist sicher auch keine schlechte Idee. Unser Fernglas hat sich mehr als einmal ausgezeichnet bewährt. Das Wüstenklima im Südwesten
kommt für den Neuankömmling möglicherweise unerwartet.
Es kann schon am frühen Morgen regelrecht heiß sein. Die Luft
ist allgemein sehr trocken, was die Hitze aber leichter ertragen läßt.
Es ist extrem wichtig, immer ausreichend Wasser und salzige Snacks dabei
zu haben, da dem Körper durch Schwitzen viel Flüssigkeit und
Mineralien entzogen werden. Auch die Höhe des Colorado-Plateaus von
meist über 2000 Meter ist anstrengend für den Körper, wenn
man daran nicht gewöhnt ist. Die intensive Sonneneinstrahlung birgt
ebenfalls Gefahren: Kopfbedeckung, Sonnenbrillen sowie reichlich Sonnencreme
sind ein Muß! Zweckmäßige Kleidung empfiehlt sich eigentlich
von selbst - es sind uns jedoch oft genug Touristen begegnet, deren Haut
krebsrot verbrannt war. Wer beabsichtigt, sich nahe der Grenze
zu Mexiko aufzuhalten, sollte unbedingt den Reisepaß und Nachweis
zum Aufenthaltsstatus (Visum, Grüne I-94-Karte oder Alien Registration
Card) dabei und griffbereit haben! Wir mußten zwei amerikanische
Grenzkontroll- stationen innerhalb
der USA passieren und die gleichen Fragen beantworten, wie sie bei der
Einreise in die USA üblich sind. |
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